Burning Bridges | Rezension

„Ich habe mein Bestes versuchtt und bin kläglich gescheitert.“

„Was meinst du?“, frage ich verwirrt.

„Ich habe versucht, dir zu widerstehen, Ella. Aber es hat nicht funktioniert.“

Tami Fischer

Informationen zum Buch

Titel: Burning Bridges | Autor: Tami Fischer | Genre: New Adult | Verlag: Knaur Romance | Anzahl Seiten: 400 | Erscheinungsdatum: 1.10.2019 | ISBN: 978-3-426-52457-2| Preis: 12,99€ (Paperback)

Klappentext

Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen.

Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/tami-fischer-burning-bridges-9783426524572


Wenn ich das Buch mit 3 Worten beschreiben müsste…

heimelig

humorvoll

spannend


Meine Meinung

In der Übergangsphase vom Herbst in den Winter gibt es nichts Schöneres als ein Buch, mit dem man sich in eine kuschelige Decke kuscheln und einfach wohlfühlen kann. Das perfekte Buch für diese heimelige Stimmung zu inden, kann sich als sehr schwer erweisen. Heute habe ich, um dem entgegenzuwirken, eine Rezension für euch zu einem Buch, dass genau auf die obige Beschreibung passt. „Burning Bridges“ ist nömlich nicht nur das Debüt von Tami Fischer, sondern auch ein ganz zauberhafter Roman.

So zufällig und spontan, wie ich nach „Burning Bridges“ in meinem Regal gegriffen habe, war ich letztendlich mehr als überrascht davon, was sich hinter dem sowieso wundervollen Cover verbirgt. Ella, die Protagonistin der Geschichte, legt gleich zu Beginn eine ordentliche Portion Frauenpower an den Tag. Als Leser wird man sofort mit ihrer erstaunlichen Persönlichkeit konfrontiert und schließt sie schneller als man zu glauben wagt ins Herz. Dennoch ist Ella nicht nur total cool drauf, sondern hat auch eine erstaunlich große Liebe für ihre Einhorntasse und ist sehr feinfühlig.

Wie der Klappentext bereits bekannt gibt, lernt Ella Chester kennen, als dieser sie vor einem Übergriff zwielichtiger Typen rettet und danach im Nichts verschwindet. Es soll dennoch nicht bei dieser einzigen Begegnung bleiben. Gar nicht allzu lange Zeit später findet er sich dann halbnacktt in Ellas Wohnung wieder – so hat sie ihn in der Stadt aufgegabelt und sich schuldig aufgrund von vergangenen Ereignissen gefühlt. So typisch, wie das für Ella ist, erscheint es ihr da ziemlich normal, einen wildfremden in ihre Wohnung zu lassen und seine Hose auf der Heizung zu trocknen. Und ihre Dusche lässt siee ihn natürlich auch benutzen.

Was naiv erscheonen mag, ist für Ella völlig normal. Das Buch gibt einem das Gefühl von Leichtigkeit, Natürlichkeit und Alltäglichkeit mit auf den Weg, wie ich es lange nicht mehr erleben durfte. Ella und Chestern lernen sich auf ziemlich ungewohntee Art kennen, doch wider Willen gehen sie unglaublich bedacht, liebevoll und gutmütig miteinander um. Da geht einem beim Lesen das Herz auf!

Besonders Chesters Art, sich in mysteriöses Schweigen zu hüllen, lässt die neugierige Ella nicht lange kalt. Und so entwickelt sich das Buch immer mehr in eine düstere Richtung, ohne dabei abgedreht zu wirken. Ella merkt gar nicht, wie sie Chesters gefährlichem Geheimnis immer näher kommt und dabei auch sich selbst in Gefahr zu bringen droht. Alles hat perfekt gepasst, zeitliche Abstände erscheinen ebenfalls vollkommen realitätsnah und somit authentisch, wobei meine größte Sorge war, dass dieser Aspekt nicht mit bedacht wird. Oft sind ddie Ideen für Bücher gut, doch die Verwirklichung verfehlt dann leider die gezielte Wirkung. So nicht bei „Burning Bridges“. Tami Fischer beweist mit diesem Debütroman (und ich kann immer noch nicht glauben, dass das tatsächlich das erste Buch ist, dass sie geschrieben hat!), dass sie es einfach sowas von drauf hat. Dass auch junge Frauen fantastische Bücher schreiben können.

Überdies hinaus hat die Autorin es geschafft, eine einmalige Atmosphäre einzufangen. Fletcher stellt sie als eine wundervolle Stadt mit einer tollen Universität vor, die ich selbt gerne besuchen, wenn nicht sogar dort leben würde! Ellas Freundeskreis und ihre liebevolle, humorlastige Art miteinander lassen einem das Herz aufgehen – und bereiten Vorfreude für die nächsten Bände, denn Fletcher bleibt nichtb nur einmal Schauplatz für eine wundervolle Liebesgeschichte! Zudem kann man sich beim Lesen auch gedanklich in eine kuschelige Decke einwickeln, wenn diese nicht da ist. „Burning Bridges“ schenkt das Gefühl von Geborgenheit und Wärme – wie das Gefühl, in einem Raum voller Lichterketten zu sitzen, während es von draußen ganz leicht gegen die Fensterscheiben prasselt, weil es regnet.


Mein Fazit

Tami Fischer hat mit „Burning Bridges“ meine Messlatte im New Adult Bereich wieder ein kleines Stückchen hoch gelegt und bewiesen, wie abwechslungsreich und toll dieses Genre sein kann. Ich freue mich schpoj sehr auf die Folgebände und kann das Buch allen empfehlen, die sich nach der perfekten romantischen Lektüre sehnen – egal zu welcher Jahreszeit.


Meine Bewertung: 4,5/5⭐

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