Buchtipp: Heartstopper

You said all that homophobic stuff to me, but it is okay, because you are sorry? I am glad you have realised the error of your ways – but it is not my job to give you a gold star.

Alice Oseman

Hallo, ihr Lieben!

Es tut mir leid, dass am letzten Sonntag kein Beitrag hier auf meinem Blog erschienen ist. Ich habe mich spontan dagegen entschieden, weil wir an diesem Wochenende in unserem Urlaubsort für die Sommerferien angekommen waren und ich demnach nicht die Zeit hatte, um mich für einen Beitrag an den Schreibtisch zu setzen.

Auch heute melde ich mich wegen des Urlaubs nur sehr kurz und auch nicht mit einer Rezension – stattdessen möchte ich euch drei Bücher etwas anderer Art vorstellen, die ich hier im Urlaub gelesen habe. Drei Bücher, die ich liebe.

Bei diesen Büchern handelt es sich um die englischsprachigen, ersten drei Bände der Graphic Novel Reihe „Heartstopper“ von Alice Oseman.

Ich habe die Bücher bei meiner liebsten Nathie auf Instagram entdeckt und mich von ihrer Freude anstecken lassen, sodass die Bücher direkt im virtuellen Warenkorb gelandet sind und dann direkt mit in den Urlaub mussten. Ehrlich gesagt, möchte ich den Beitrag heute nur sehr kurz halten. Tatsächlich werde ich wohl hauptsächlich um den heißen Brei herumreden können, denn ich bin der Meinung, dass jeder die „Heartstopper“ Geschichte auf ganz eigene Weise entdecken und erleben sollte.

In „Heartstopper“ geht es um die Geschichte von Nick und Charlie, die auf die gleiche Highschool gehen. Aus einer anfänglichen Freundschaft wird langsam mehr, sobald beide ihrer romantischen Gefühle bewusst werden. Auch, wenn es im ersten Moment so klingt, besteht die Handlung keinesfalls nur aus einer klassischen LGBTQ+ Liebesgeschichte. Dahinter steckt so viel mehr. 

„Heartstopper“ spricht ein breites Band von Themen an, die vor allem Jugendliche in ihrem Alltag beschäftigen – Identität, Freundschaft, Konflikte und Liebe sind dafür nur ein paar Beispiele. Besonders toll finde ich, wie Alice Oseman das Thema „Sexualität“ präsentiert und damit auch innerhalb der Handlung umgeht, wobei die Handlung stets realistisch und authentisch bleibt.

Nick und Charlie sind purer Zucker. Es macht riesig großen Spaß, die beiden Jungs zu begleiten und ich hatte ständig so ein Gefühl der Verbundenheit zu den beiden. Manchmal wollte ich sie in den Arm nehmen und trösten, ihnen auf die Schulter klopfen oder gemeinsam mit ihnen lachen. Das Traurige an der ganzen Sache: Graphic Novel liest man unweigerlich verdammt schnell.

Ich habe es versucht, WIRKLICH versucht, mir Zeit beim Lesen zu lassen. Und trotzdem habe ich alle drei Bücher innerhalb von weniger als 48 Stunden gelesen und muss nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten…

Eine Frage, die sich viele stellen und welche ich deshalb noch beantworten möchte: ist es schwer zu verstehen? Kann ich das auch lesen, wenn meine Englisch-Kenntnisse nicht überragend sind?

Meine Antwort darauf ist ein klares Ja. Ich selbst lese aus größtem Respekt vor der englischen Sprache eigentlich nur Bücher auf deutsch. Oft genug endet es damit, dass ich den Google Übersetzer in der einen Hand und das Buch in der anderen Hand habe und am Ende nur noch genervt vom Lesen bin. „Heartstopper“ hingegen ist unfassbar leicht zu verstehen, vor allem, da das Buch von einem sehr alltäglichen Vokabular geprägt ist. Ich musste wirklich kein einziges Wort nachschlagen, denn wenn ich mal etwas nicht verstanden habe, ergab sich das spätestens innerhalb des Kontexts.

Nick und Charlie haben „Heartstopper“ zu einem Jahreshighlight für mich gemacht und ich würde mich riesig freuen, falls ihr Lust habt, euch die Bücher näher anzusehen. Und bitte entschuldigt, dass der Beitrag heute nicht allzu lang ist – dafür kennt ihr jetzt einen tollen literarischen Geheimtipp!

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